Als blinder Mensch bringe ich Schülerinnen und Schülern auf lebendige und authentische Weise näher, wie der Alltag ohne Sehsinn aussieht. Lehrpersonen können mich für Schulbesuche oder Projekttage anfragen, bei denen ich den Kindern und Jugendlichen einen direkten, ehrlichen und praxisnahen Einblick in mein Leben gebe.
Was die Schülerinnen und Schüler erwartet: Ich erkläre, wie ich mich im Alltag orientiere, welche Hilfsmittel ich benutze und wie moderne Technik blinden Menschen neue Möglichkeiten eröffnet. Vom Blindenstock über taktile Markierungen bis hin zu Apps und Sprachausgaben – die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie vielfältig und kreativ Lösungen sein können.
Besonders wertvoll sind die kleinen Übungen und spielerischen Elemente, die ich in den Besuch integriere. Die Kinder dürfen selbst ausprobieren, wie es ist, sich ohne Augenlicht zu bewegen oder Aufgaben zu lösen. Diese Erfahrungen schaffen Verständnis, Empathie und oft auch Staunen darüber, wie viel man mit anderen Sinnen wahrnehmen kann.
Ein Raum für Fragen, Austausch und Staunen. Nach dem praktischen Teil stehe ich für Fragen zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler dürfen alles fragen, was sie interessiert – offen, direkt und ohne Tabus. Genau daraus entsteht ein spannender Austausch, der weit über reine Wissensvermittlung hinausgeht.
So entsteht ein Dialog, der nicht nur informiert, sondern auch berührt. Die Kinder erhalten einen Einblick in eine Welt, die ihnen sonst verborgen bleibt – die Welt von Menschen mit Behinderung, ihren Herausforderungen, aber auch ihren Stärken, Lösungen und Möglichkeiten.
Warum dieser Besuch wertvoll ist